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Intensivmedizin im Kuhaltersheim

Von Kuhaltersheim | 12.Juli 2010

Christine

Christine

Vor zwei Tagen fanden wir Christine erschöpft im Wassergraben. Schnell holten wir sie mit Hilfe des Treckers wieder hinaus.

Kraftlos sackte sie zusammen und wir informierten umgehend den Tierarzt. Christine erhielt Infusionen und Medikamente zur Stabilisation

Am nächsten Tag stellte sich keine Besserung ein. Der Tierarzt war morgens erneut bei ihr.

Diagnose: Verdacht auf Labmagenverlagerung mit Fieber und erhöhten Leberwerten.

Geplant war nachmittags eine Operation im Stall.

Bei erneuter Untersuchung war sich dann der Tierarzt mit der gestellten Diagnose nicht mehr sicher, da hierfür die symptomatischen Geräusche im Pansen fehlten.

Eine zweite Ursache ihres schlechten Zustandbildes kann ein Metallstück im Pansen sein.

Christine bekam per sogenannter Schlundpistole einen Magneten in den Pansen, um den möglichen Fremdkörper zu binden.

Gestern kamen zwei Tierärzte, die Christine durch die Nase eine Sonde legten, um ihr ein pansenstimulierendes Medikament, aufgelöst in 15 l Wasser, per Schlauch in den Pansen zu verabreichen.

Tierärzte bei der Behandlung

Tierärzte bei der Behandlung

Am Abend und auch heute hat Christine endlich wieder ein wenig gefressen, jedoch ist sie noch lange nicht über den Berg.
Täglich bekommt sie Medikamente und wird intensiv von uns beobachtet.

Topics: Krankheiten, Kuhaltersheim, Kühe, Rinder, Tierarzt | 6 Kommentare »

6 Kommentare to “Intensivmedizin im Kuhaltersheim”

  1. Kathrin und Heike meint:
    12.Juli 2010 at 22:06

    Christine, werd schnell wieder gesund. Wir denken an dich und wünschen dir gute Besserung!

  2. Britta meint:
    12.Juli 2010 at 22:14

    Durchhalten, Du Gute !!!!!

    Wir drücken Dir ALLE Daumen, die wir haben!!!

  3. barbara Kroll meint:
    13.Juli 2010 at 11:50

    Christine ich wünsche Dir von ganzem Herzen gute Besserung! Du bist in liebevollen und fachkundigen Händen. Alles Liebe von Barbara

  4. Diana meint:
    13.Juli 2010 at 19:28

    Na Christinchen, immer noch nicht auf der Weide? Haben die Krankenbesuche von deinen Kollegen noch nicht geholfen? Sie haben sich so rührend nach dir erkundigt. Bist so eine süße tapfere Patientin, du schaffst das !!! Alles Liebe!

  5. barbara Kroll meint:
    15.Juli 2010 at 10:23

    Kann es auch an der Hitze liegen?( Falls Ihr auch so eine Hitzewelle habt, wie wir in Bayern. Ich habe übehaupt keine Ahnung, wie gut Kühe eigentlich so heiße Temperaturen vertragen?

  6. Karin meint:
    17.Juli 2010 at 13:10

    Sicher liegt es auch an der Hitze.
    Die Idealtemperaturen für Kühe liegen zwischen -5 Grad und plus 25 Grad.
    Die Ursache für Christines Erkrankung liegt aber woanders.
    Vielleicht hat ihre Tochter Trine, die über drei Jahre Muttermilch bekam ihre Mutter so ausgezehrt.

Kommentare